Bus-Wanderreise Elbsandsteingebirge und Dresden vom 10.-16.09.2007
Bericht: Horst Herzig
Unterwegs in Sachsen und Böhmen.
Die Schönheiten der Sächsischen und Böhmischen Schweiz waren Ziel einer von Hans-Jürgen Pafel organisierten 7- tägigen Wander- und Kulturreise, zu der er 32 Teilnehmer begrüßen konnte.
Über Würzburg- Erfurt- Gera- Chemnitz- Dresden ging die Fahrt in das Elbsandsteingebirge. In Struppen- Weißig, einem kleinen Ort über der Elbe, wurde die Reisegruppe im gebuchten Hotel für die nächsten Tage schon erwartet.
Einen der ersten Höhepunkte erlebte die Wandergruppe gleich am nächsten Tag. Die Bastei, ein berühmter Aussichtspunkt im Elbsandsteingebirge, beeindruckte durch die bizarren Felsformationen und einem herrlichen Blick ins Elbtal. Es folgte ein Abstieg durch die wildromantische Schlucht "Schwedenlöcher" mit ca. 800 Stufen. Amselfall und Amselsee waren weitere beeindruckende Ziele, bevor dieser Wandertag sein Ende fand.
Die Sächsische Landeshauptstadt Dresden war Ziel des folgenden Tages. Durch eine örtliche Reiseleitung wurden die Teilnehmer mit einigen der historischen Bauwerke der Stadt bekannt gemacht. Der Zwinger, die Brühlsche Terrasse, Semper-Oper, Residenzschloss, Katholische Hofkirche und Frauenkirche waren einige der markanten Punkte dieser Führung. Beeindruckend auch der Besuch im Porzellanmuseum im Zwinger sowie eine kurze Andacht und Führung in der nach spektakulärem Wiederaufbau faszinierenden Frauenkirche.
Von der Kurstadt Bad Schandau fuhr die Gruppe am nächsten Tag mit einer historischen Straßenbahn ins Kirnitzschtal bis zum Lichtenhainer Wasserfall.Von hier erfolgte der Aufstieg durch das Felsenlabyrinth zum Neuen Wildenstein mit dem "Kuhstall".Der Aufstieg über die enge "Himmelsleiter" war dann etwas für Mutige. Mit einem Bummel durch das schöne Bad Schandau fand diese Wanderung ihren Abschluss.
Besonders beeindruckende Gegensätze erwarteten die Wanderer am folgenden Tag. Über die tschechische Grenze fuhr man in die Böhmische Schweiz. Durch imposante Sandstein-Felsformationen führte der Weg hinauf zum Prebischtor, welches bei den Wanderern durch seine einmalige Felsenform große Bewunderung fand. Eine besondere Naturschönheit bot sich auf dem Wanderweg durch die wildromantische "Edmunds- oder Stille Klamm". Teilweise war hierbei ein weiterkommen nur mittels Kahn möglich, der von einem "Gondoliere" gesteuert wurde.
Nach diesem erlebnisreichen Tag folgte als nächstes eine Wanderung zur imposanten Festung Königstein. Über 750 Jahre wechselvolle Geschichte haben sie zu einem einzigartigen Ensemble von Bauwerken der verschiedenen Epochen werden lassen. Von der 2200 m langen Wehrmauer bot sich ein fantastischer Ausblick auf das bizarre Elbsandsteingebirge und die Ausläufer des Erzgebirges. Nach einer ausgiebigen Besichtigung folgte der Abstieg zur Stadt Königstein.
Nach einem Rundgang durch die Stadt teilten sich die Wanderer in zwei Gruppen auf. Während die einen den Weg zurück zum Hotel über den Tafelberg Lilienstein mit seinem zerklüfteten Plateau wählten, wanderten die anderen am romantischen Elbufer entlang Richtung Rathen und Weißig.
Am 7. Tag hieß es Abschied nehmen vom Elbsandstein-Gebirge. Auf den Weg Richtung Heimat wurde noch die Stadt Pirna besucht. Bei einer Führung wurden die Betzinger mit der Geschichte und der schönen Altstadt von Pirna bekannt gemacht. Am Ende der sehr schönen und erlebnisreichen Wandertage wurde Hans-Jürgen Pafel für die Vorbereitung und Organisation Lob und ein herzliches Danke zuteil.
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