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Die Schlafkammer:
Wenn die nächste Generation das Haus übernahm, änderte sie oft den Stil der Einrichtung. Die Schlafkammer soll durch einen sichtbar gemachten "Zeitschnitt" an Boden und Wänden einen früheren und späteren Zustand dokumentieren. Der ehemals nur aus Holzdielen bestehende Fußboden wurde im Zuge der Modernisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit einem einfacher zu putzenden Linoleumfußboden belegt. Um 1900 gab es in diesem Haus die ersten Tapeten, wie Fragmente einer Jugendstiltapete in der Schlafkammer belegten. Der Raum ist heute mit einer Nachahmung tapeziert.Sämtliche Möbel des Raumes sind in der im 19. Jahrhundert aufkommenden Maserierung gestaltet: Einfache Weichholzmöbel erhielten maltechnisch durch den Einsatz von Schablonen oder spezieller Werkzeuge das Aussehen von Hartholzmöbeln. Meist wurde Nussholz, das in der zweiten Jahrhunderthälfte besonders beliebt war, imitiert. Doch nicht nur das teure und für die meisten unerschwingliche Hartholz wurde maltechnisch imitiert, beliebt war auch die Nachahmung von Marmor. Die Deckplatten von Nachttisch und Waschtisch sind schöne Beispiele dafür. Interessant ist der Surrogatcharakter dieser frühindustriell gefertigten Einrichtungselemente. |
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Vorratskammer |
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Abtritt |
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Ausgedingkammer |
| Trachtenraum |
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Heubarn |
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Stall |
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Futtergang |
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Dunk |
| Tenne |
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Gewölbekeller |
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Wechselausstellungsraum |
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